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Ein Spieler wird pro Runde zum Moderator. Er liest
die Fragen vor und kontrolliert die Antworten.
Die anderen
Spieler werden zu Kandidaten und erhalten je ein
Spielmodul, mit dem sie ihre Antworten eingeben können.
Der Moderator
beginnt mit der leichtesten Frage (50 Euro) und liest
die vier Antwortvorgaben vor. Jeder Kandidat entscheidet
sich nun für die vermeintlich richtige Antwort, in dem
er auf seinem Spielmodul alle falschen Antwortbuchstaben
mit einem kleinen Schieber verdeckt. Stimmt die Antwort,
darf der Spieler weitermachen. Stimmt die Antwort nicht,
scheidet er aus. Geschieht dies innerhalb der ersten
fünf Fragen, geht er mit 0 Euro aus dieser Spielrunde.
Geschieht dies innerhalb der Fragen 6 bis 10, bleiben
ihm 500 Euro Trostgeld. Ab Frage 11 sind es dann
immerhin 16.000 Euro. Ein Kandidat kann aber auf jeder
beliebigen Geldstufe auch zwischendurch freiwillig
aussteigen und sich so sein Geld sichern lassen. Dies
sollte er tun, wenn er die Antwort nicht weiß und zudem
keine Joker mehr hat.
Die Joker
entsprechen der "Klassik"-Variante im Fernsehen: Setzt
ein Spieler einen "50-50"-Joker, so schließt der
Moderator zwei falsche Antworten auf dem Spielmodul des
Spieles. Wichtig ist hier, dass die Gegner nicht
einsehen können, welche Antworten wegfallen. Beim
"Telefonjoker" kann der Spieler einen Mitspieler
befragen, was er getippt hat. Beim "Publikumsjoker"
stimmen die versammelten Restspieler über die richtige
Antwort ab.
Sobald eine
Runde beendet ist (alle Spieler vorzeitig ausgestiegen
bzw. ausgeschieden), wechselt der Moderator und eine
neue Runde beginnt. Jeder Spieler muss einmal die
Moderatorenrolle übernehmen. Wer zum Schluss das meiste
Geld sammeln konnte, gewinnt. Sollte ein Kandidat bis
zur Millionenfrage gelangen und diese richtig
beantworten, ist er der sofortige Sieger.
Im Spiel zu
zweit wird wie in der TV-Show gespielt.
Vielen Dank an JUMBO Spiele für ein Rezensionsexemplar!
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Gameshow
Kult
meint: |
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Spiel-Ausstattung |
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TV-Umsetzung |
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Spielverlauf |
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Fazit:
Endlich werden
Fans der Rateshow "Wer wird Millionär" mit neuen
Fragen versorgt. Fast 2000 sind in diesem Spiel
vorhanden - und das sind wirklich ausreichend
viele! Die Qualität der Fragen als auch der
Gestaltung der Fragekarten ansich ist
hervorragend; die Ausschnitte der Fragemodule
sind leider etwas zu klein und somit sind bei
längeren Antworten Teile nicht lesbar; wobei die
Fragekarte aber auch nicht zwingend in das Modul
gesteckt werden muss; sie kann auch einfach auf
den Tisch gelegt werden. Als teilweise etwas
ungünstig erwiesen sich die Joker-Regeln bei
weniger als 4 Spielern. Hier kann man aber
eigene Varianten einführen (s.u.). Leider hat
Jumbo nicht auf die neuen Spielregeln in der
TV-Show reagiert. Ein vierter Joker und eine
damit verbundene Risikospielweise sind nicht
vorhanden. Somit erhält der Käufer eine dritte
Version der "Klassik"-Variante von "Wer wird
Millionär"; endlich jedoch mit Eurospielgeld und
den entsprechenden Euro-Gewinnstufen. Anhängern
von Günther Jauchs Quizsendung sei das neue
Spiel aber aufgrund der vielen neuen Fragen auf jeden Fall empfohlen!
Der Spielspaß war in unseren Testrunden unter
Quizfreunden nach wie vor sehr hoch!
Varianten:
- Der Telefonjoker kann zum "Recherche"-Joker
umfunktioniert werden. Man ruft keinen realen
Menschen an, sondern befragt z.B. ein Lexikon
oder das Internet.
- Beim Publikumssjoker kann der Moderator die
Abstimmung durchführen, in dem er 3 mal die
richtige Antwortkarte verdeckt vor sich legt und
dazwischen je 1 der anderen 3 Antwortkarten
dazumischt (Beispiel: Die Antwort lautet: "A",
er legt verdeckt 3 A-Karten sowie 1 B-, 1 C- und
eine 1 D-Karte verdeckt vor sich und mischt
sie). Der Spieler, der den Joker gesetzt hat,
zieht nun zwei Karten und sieht sie sich an. Die
anderen Spieler dürfen die Karten nicht einsehen
können. Setzen mehrere Spieler zur gleichen Zeit
den Joker, wird die Variante entsprechend oft
wiederholt. |
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Gesamt-Spielspaß |
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Erläuterungen zur Bewertung |